Dechen

Satsang

Wenn ich deinen Worten lausche,
o Meisterin,
wie du sprichst über das,
worüber man niemals sprechen kann,
und wenn ich auf das lausche,
was zwischen deinen Worten mitschwingt
in deiner Präsenz
und was man niemals hören kann,
dann möchte ich
augenblicklich
und für immer
in DEM
verschwinden.

Eine Knospe war ich,
als ich zu dir kam,
prall und bereit,
lechzend nach der Sonne,
die sie zum Aufblühen bringt.

Ich weiß nicht, was du getan hast,
wie du es getan hast,
ob du überhaupt etwas getan hast.

Die Knospe hat sich aufgetan
in deinem Licht,
unspektakulär, leise, still

und die Blüte will ihren Duft verströmen.

So voll bin ich
von Liebe, Dankbarkeit und Hingabe,
dass ich platzen müsste,
wäre da eine Haut, die mich begrenzte
und nicht weiter, offener Raum.

Deine Augen sind meine Augen,
dein Herz ist mein Herz,
deine Liebe ist meine Liebe,
deine Weisheit ist meine Weisheit.

O Glorie des Menschseins,
das es mir ermöglicht,
mich vor dem Großen in mir zu verneigen,
indem ich mich verneige
vor dem Buddha in dir
o Meisterin,
Guru im Außen,
das es nicht gibt.

So möchte ich dem, des ich voll bin,
Ausdruck verleihen
durch die Verneigung meiner Form,
überfließend, demütig, still,
in immer tieferer Ergriffenheit
vor dem unendlichen Mysterium.

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