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Sangha

Heißt einfach Gemeinschaft. Es ist eine große Kostbarkeit Menschen zu finden und immer wieder zu treffen, die gemeinsam einen Weg gehen, die gemeinsam Meditation und Empathie lernen und üben und die Freude daran haben das Erkannte im Leben umzusetzen. In der Pyar-Sangha geschieht dies – immer wieder genährt durch den Besuch von Satsangs und/oder Retreats.

Im Laufe der Jahre haben sich eine Vielzahl von gemeinsamen Aktivitäten entwickelt (z.B Meditationsgruppen in den Städten, Gesprächskreise, Gebetskette), die sich in ständiger Bewegung und Entwicklung befinden. Es haben sich viele Freundschaften gebildet und eine verlässliche und stabile Verbundenheit miteinander, die auch Reibung und Auseinandersetzung zulässt. Auf diesem Weg der „Selbstentwicklung“ freuen wir uns auf „Neues“ und „Neue“ und heißen Beides von Herzen und mit Neugierde willkommen.

Der/die Sangha ist ein Begriff aus dem San­skrit, der im ganzen Osten von Indien bis Japan in allen Reli­gio­nen ver­wen­det wird. Wörtlich bedeutet er Ver­samm­lung, Schar, Gemein­schaft und beze­ich­net die Gemein­schaft von Gle­ich­gesin­nten auf dem spir­ituellen Weg und auch die Gemein­schaft von Men­schen, die mit einem Lehrer/In unter­wegs sind. Im Bud­dhis­mus ist Sangha darüber hin­aus eines der drei hochgeschätzten Juwe­len: Bud­dha (der Erwachte), Sangha, Dharma (die Lehre, die Wahrheit), zu denen jedes Wesen Zuflucht nehmen kann. Wenn wir uns unsere Entwick­lungs­geschichte anschauen erken­nen wir, dass wir uns ohne „die Anderen“ nicht entwick­eln kön­nten. Wie ein Säugling sich und die Welt nur durch die Aus­rich­tung auf seine näch­sten Bezugsper­so­nen schrit­tweise entwick­eln und ent­decken kann, so wird dieser Prozess der „Selb­stver­wirk­lichung“ im weit­eren Leben durch sich ständig wech­sel­nde Bezugsnetze unun­ter­brochen unter­stützt und fort­ge­setzt. Das gilt in ganz natür­licher Weise auch für den spir­ituellen Weg. Ger­ade auf diesem weglosen Weg ist die Gemein­schaft mit Gle­ich­gesin­nten = Sangha hil­fre­ich das Selbst zu ver­wirk­lichen und zu dem zu wer­den, wozu wir geschaf­fen sind. In dem wir die Ver­bun­den­heit mit „den Anderen“ nutzen, aus­for­men und immer weiter ver­tiefen, kön­nen wir gemein­sam und im eige­nen Leben dem näher kom­men, was uns alle großen spir­ituellen Lehrer und Lehrerin­nen der Geschichte gelehrt, vorgelebt und ver­wirk­licht haben. Sangha beze­ich­net also die Gemein­schaft der Gefährten und Gefährtin­nen auf dem Weg zur Selb­st­be­freiung, auf dem wir uns gegen­seitig ganz „selb­stver­ständlich“ begleiten, stützen, spiegeln, wär­men, kor­rigieren und hal­ten.

Auch in der Gemein­schaft um und mit PYAR findet diese Selb­stver­ständlichkeit ihren Aus­druck. Wir sind als Schüler von PYAR gemein­sam als Fre­unde und Fre­undin­nen aus­gerichtet auf die Drei Juwe­len und finden Bud­dha und die Lehre sowohl im Zusam­men­sein mit PYAR als auch in der Begeg­nung miteinan­der. In diesem miteinan­der sein ist Entwick­lung und Befreiung möglich und zugle­ich ein selb­stver­ständliches Geschenk der Exis­tenz.